Rezension : Eine wie Alaska



Autor : John Green

Verlag : dtv

Erschienen : Juni 2009

Seiten : 294

Preis : 8,95€


Handlung

Miles ist 16 und war eigentlich immer ein Einzelgänger, bis er auf das Culver-Creek Internat kommt. Dort lernt er seinen Mitbewohner Colonel kennen, und sie freunden sich an. Colonol zeigt ihm seinen Freundeskreis und so lernt Miles auch Alaska kennen.

Alaska ist ein besonderes Mädchen. Jeder mag sie und jeder möchte von ihr beachtet werden. Und Miles verliebt sie in sich. Alaska ist für ihn ein Rätsel, und absolut faszinierend.
Und schnell merkt er dass hinter der so harten Alaska auch eine verletzliche Seite steckt.


Cover

Das Cover war jetzt nicht so meins. Auf dem Bild ist nur das Bein und ein Arm eines Mädchens abgebildet, die an der Seite eines Schwimmbeckens sitzt. Nichts besonderes, und für mich nicht ansprechend.


Schreibstil

Der Schreibstil von John Green ist auf jeden Fall einzigartig, er schreibt mit sehr viel Sinn für das Leben. Er hat passende Stellen mit Humor wo man auflachen muss, und wundervolle Passagen voller Selbstironie.

Charaktere

Die Charaktere dieser Geschichte fand ich nicht sehr spannend, für mich hatten sie irgendwie zu wenig Tiefgang und es mir zu wenig über ihr Familiäres Umfeld erzählt.

Miles:
Miles war ein relativ guter Protagonist, ich konnte mich gut in ihn hinein versetzten wie er sich als Außenseiter gefühlt hat, und wie neu es für ihn war Freunde zu haben.Seine Entwicklung im Laufe des Buches gefiel mir gut, da er sich vor allem durch Alaska sehr verändert.

Alaska :
Ich weiß nicht so recht, mit ihr wurde ich irgendwie nicht richtig warm, auf einer Seite fand ich genauso bewundernswert wie Miles, auf der anderen konnte ich sie nicht verstehen und nachvollziehen.

Colonel :
Colonel wurde im Laufe des Buches zu Miles bestem Freund, und ich mochte ihn sehr gerne. Er spielt Leuten sehr gerne Streiche und ist etwas eigen in seiner Art, trotzdem hab ich seinen Charakter sehr gemocht.

Fazit

Nachdem ich so unglaublich viele Menschen von diesem Buch schwärmen gehört habe, musste ich es mir einfach zulegen und mir selbst eine Meinung bilden. Ich habe gedacht dass es eine wundervolle Liebesgeschichte geben wird, jedoch wurde ich da sehr enttäuscht, zwar ist Miles in Alaska total verknallt aber diese Liebe wird von ihr nicht erwidert. Es gab viele lange Passagen wo es nur da drum ging wie sie zusammen tranken,rauchten und Streiche planten, das wurde mir dann doch schnell langweilig. Der große Wendepunkt im Buch kam zwar nicht überraschend jedoch hatte ich nicht mit so etwas großem gerechnet. Ab da wurde da Buch ein wenig spannender, aber trotzdem war ich am Ende sehr enttäuscht und war froh es endlich weglegen zu können.
Das einzige was ich an dem Buch wirklich gut fand, waren ein paar Zitate, die einen wenigstens ein wenig angeregt haben.

''Ihr raucht zum Spaß, ich rauche um zu sterben'' ist ein gutes Beispiel.

2 / 5 Sternen von mir

9.4.14 15:18

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